Valmora Chronicles
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Völker

Menschen sind das herrschende Volk, sowohl im Süden (Solmere) als auch im Norden (Kargrad). Die Kharg – von Menschen abwertend 'die Grauen' genannt – sind ein helles, schlankes, kräftig gebautes Bergvolk im Kargzahn-Gebirge. Sie werden von den Menschen unterdrückt und bekriegt. Die Sahen – abwertend 'Verwehte' oder 'Bleichlinge' genannt – sind ein dunkelhäutiges, hellhaariges und -äugiges, filigranes Wüstenvolk. In Solmere dienen sie als Sklaven und Diener, meist in gehobenen Rollen wie Lehrer oder Verwalter – ohne offene Gewalt, aber mit struktureller Rechtlosigkeit: kein Besitz, keine Titel, ab bestimmter Stellung keine Nachkommen. Sie pflegen eine eigene, verborgene Kultur und Religion. Alle Sahen in Dienerrollen tragen den aufgezwungenen Nachnamen 'Sahren'. Die wilden Inselvölker sind unabhängige, kriegerische Menschen, die auf den Zerrissenen Inseln im Westen leben. Woher sie stammen, weiß niemand – nicht einmal sie selbst; ihre eigenen Legenden behaupten, sie seien schon immer dort gewesen. Anders als die Festland-Menschen hatten sie nie eine zivilisierende Begegnung mit Sahen oder Kharg: kaum Kultur im eigentlichen Sinn, erbarmungslose Kämpfe untereinander, und Raubzüge gegen die Küsten Kargrads, nach denen nichts als Tod und Verwüstung zurückbleibt – kein Interesse an Eroberung oder Beute, nur reine Zerstörung.
Sahen und Kharg vor der Menschenherrschaft →