Vosks Weg nach dem Sieg
8. Hochsonne 297 n.G.
Der Kargzahn hat die Vorhut des Südens verschlungen, und zum ersten Mal seit Menschengedenken kehren die Kharg als Sieger in ihre Dörfer zurück. Doch Vosk weiß, was die anderen Sippenoberhäupter nicht wahrhaben wollen: Der Vorteil ist geliehen. Die Donnerrohre sind wenige, das Pulver knapp, und der Süden wird kommen, sobald er begreift, was geschehen ist. Threnn von Ghrol drängt zum altbewährten Rückzug in die Täler. Die Sippenlosen, die zu Vosk stehen, wollen nachsetzen, solange die Menschen gebrochen am Pass liegen. Mira von Rakhun schweigt und wartet ab, wohin Vosk sich wendet. Was auch immer er entscheidet, es wird über mehr entscheiden als über diesen einen Sommer – es zeigt, ob aus einem Hinterhalt ein Krieg wird, ein Bündnis oder wieder nur ein weiterer Winter des Versteckens.
Vosk hat den ersten Kharg-Sieg seit Generationen errungen – doch der Vorsprung hält nicht ewig. Was tut er, bevor der Süden sich sammelt?
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